Fragen & Antworten

Kryolipolyse


WAS IST KRYOLIPOLYSE?

Bei der Kryolipolyse wird das Fettgewebe zur Einleitung einer Lipolyse (Abbau von Fettzellen) auf nicht invasive Weise bis auf -10 Grad gekühlt. Das andere Gewebe bleibt dabei unversehrt. Nach zwei bis drei Monaten erhält man eine deutliche, natürlich aussehende und messbare Fettreduzierung.

 

WIE FUNKTIONIERT DIE KRYOLIPOLYSE?

Die Kryolipolyse basiert auf dem Prinzip, dass Fettzellen dem Energieentzug (Kühlung) gegenüber anfälliger sind als die umgebenden Gewebe. Ein nicht invasiver Applikator wird am gewünschten Bereich angebracht. Er entzieht Energie aus dem darunter liegenden Fettgewebe und schützt gleichzeitig Haut, Nerven, Muskeln und andere Gewebe. Bei den gekühlten Fettzellen wird eine Apoptose (kontrollierter Zelltod) ausgelöst und die Zellen werden stufenweise abgebaut. Dadurch wird die Dicke der Fettschicht reduziert.

 

WAS GESCHIEHT MIT DEN FETTZELLEN?

Während des Verfahrens wird durch die Kälteexposition eine Apoptose der Fettzellen verursacht. Dies führt zur Freisetzung von Zytokinen und anderen Entzündungsmediatoren. In den Monaten nach dem Verfahren bauen Entzündungszellen die betroffenen Fettzellen stufenweise ab. Lipide werden langsam aus den Fettzellen freigesetzt und vom Lymphsystem zur Verarbeitung abtransportiert, ähnlich wie das in der Nahrung enthaltene Fett. Da die Lipide einen schrittweisen Abbauprozess durchlaufen, ist bei den Blutlipiden und der Leberfunktion keine gefährliche Veränderung festzustellen. Der Abbauprozess wird mit der Stosswellen-Therapie aktiv unterstützt.

 

WIE KALT IST "KALT"?

In Fettzellen enthaltene Lipide kristallisieren bei höheren Temperaturen als andere Wasser enthaltende Zellen. Auf diese Weise werden Fettzellen durch die Kryolipolyse gezielt behandelt. Die anderen Gewebe wie Haut, Muskeln und Nerven bleiben dabei unversehrt. Das Kälte-Verfahren kontrolliert die Geschwindigkeit des Energieentzugs bzw. der Kühlung während des Verfahrens.

 

WAS IST DAS KALTE VERFAHREN?

Das Kälte-Verfahren ist eine neue nicht invasive Methode zur klinisch nachgewiesenen Fettschichtreduzierung. Fett ist Kälte gegenüber besonders anfällig, während die anderen Gewebe davon nicht betroffen werden. Dieser Wirkmechanismus ist die sogenannte Kryolipolyse.

 

WIE WIRD DIE FETTSCHICHT GEKÜHLT?

Für das Kälte-Verfahren gibt es eine Auswahl nicht invasiver Applikatoren zur Gewebekühlung, die durch ein präzises, technisch ausgereiftes Steuersystem kontrolliert werden. Beim Kälte-Verfahren befestigt der Therapeut einen Applikator am zu behandelnden Bereich, um dem darunter liegenden Fettgewebe Energie zu entziehen (Kühlung). Das Gewebe wird per Vakuum in den Applikator gezogen, wo es zwischen zwei Kühlplatten gehalten wird. Entsprechend dem ausgewählten Verfahrensprofil wird nun Wärme entzogen. Während des Verfahrens wird die Haut mit den im Applikator enthaltenen Sensoren überwacht, damit ein einheitliches, gleichbleibendes Verfahren gewährleistet ist. Diese Sensoren sind mit der Steuerkonsole verbunden und ermöglichen die kontinuierliche Überwachung und Anpassung der Kühlung während des Kälte-Verfahrens. Modernste Kryo-Systeme haben in die Handstücke eingearbeitete Kühlplattten (kein Direktkontakt mit der Haut auch wenn der Flies reisst).

 

WELCHE ERGEBNISSE KANN ICH ERWARTEN?

Klinische Studien bewiesen, dass das Kälte-Verfahren innerhalb von zwei bis vier Monaten nach dem Verfahren zu einer deutlichen, messbaren Fettreduzierung führt. In der Regel werden 3 Behandlungen im Abstand von 4 Wochen durchgeführt um für eine intensive Fettgewebereduzierung zu sorgen.

 

WIE LANGE HALTEN DIE RESULTATE AN?

Nach der Fettschichtreduzierung zeigen Kunden mindestens sechs Monate nach der Kälte-Behandlung anhaltende Ergebnisse. Langfristigere Studien wurden noch nicht durchgeführt. Es ist bekannt, dass die Fettzellen nach einer Kälteexposition einen natürlichen Abbauprozess einleiten, durch den die Dicke der Fettschicht stufenweise abgebaut wird. So werden die Fettzellen im behandelten Bereich über den normalen Stoffwechsel langsam eliminiert (genau wie das in der Nahrung enthaltene Fett). Die Beseitigung der Fettzellen durch das Kälte-Verfahren hält voraussichtlich so lange an wie bei invasiven Verfahren (wie z. B. Liposuktion).

 

WELCHE AUSWIRKUNGEN WERDEN GEWÖHNLICH NACH DER VERFAHREN BEOBACHTET?

Das Kälte-Verfahren ist nicht invasiv. Man ist direkt danach wieder arbeits- und gesellschaftsfähig. Im behandelten Bereich kann möglicherweise eine Rötung auftreten, die einige Minuten bis einige Stunden anhalten kann. An einigen Stellen können Blutergüsse oder Schwellungen auftreten, die innerhalb einiger Wochen abklingen. Im behandelten Bereich haben viele Kunden vorübergehend ein taubes Gefühl, das ein bis zwei Wochen anhält.

 

WELCHE KUNDEN EIGNEN SICH AM BESTEN FÜR DAS VERFAHREN?

Die Kryolipolyse ist ideal für gesunde Personen mit normalem Ernährungs- und Bewegungsverhalten, aber mit lokalen resistenten aber nicht zu grossen Fettpölsterchen, die mit Diät und Sport nicht reduziert werden können. Für übergewichtige Personen, die eine Gewichtsreduktion anstreben, ist die Kryolipolyse wenig geeignet. 

 

WODURCH UNTERSCHEIDET SICH DAS KÄLTE-VERFAHREN VON ANDEREN VERFAHREN?

Durch die kontrollierte Kühlung werden Fettzellen gezielt behandelt und beseitigt. Andere Behandlungsmethoden wie Laser, Hochfrequenz und fokussierter Ultraschall beeinflussen nicht nur Fettzellen, sondern ggf. auch anderes Gewebe auf eine Weise, die nicht mit der Kälte-Methode der Kryolipolyse vergleichbar ist.